„Living la dolce vita                                                                                           Life could’nt get much sweeter“

Marina & the Diamonds – „Froot“

Serienempfehlung 9 // Downton Abbey

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Als ich „Downton Abbey“ angefangen habe, war ich anfangs nicht sicher, ob es mir so gut gefallen würde. Aber meine Meinung wurde geändert! Diese Serie ist, wie schon oft beschrieben, ein Meisterwerk. Sie spielt Anfang des 20. Jahrhunderts, startet 1912 mit dem Untergang der Titanic. Es geht um die Granthams, eine britische Adelsfamilie, die auf dem Anwesen Downton Abbey mit einer Menge Angestellten lebt. Nach dem der alte Erbe beim Untergang der Titanic stirbt, muss ein neuer her. Die Wahl fällt auf den entfernten Verwandten Matthew Crawley. Jedoch sind alle anfangs sehr skeptisch und es kommt zu Meinungsverschiedenheiten. Man merkt direkt, dass die Serie in einer völlig anderen Zeit spielt, man macht den Aufschwung der Technik mit, Telefone, Autos, Haushaltsgeräte usw. Außerdem spielt der 1. Weltkrieg eine entscheidende Rolle in der Zukunft des Anwesens und seiner Bewohner. Ich mag die Serie sehr, die Dialoge sind geistreich, ironisch, behandeln Themen wie Politik. Man bekommt einen Einblick in eine andere Zeit, das Leben der Adeligen und ihre Konventionen und die Oberflächlichkeit, mit der die Dinge von den Charakteren teilweise behandelt werden, ist ziemlich erstaunlich, außerdem erfährt man viel über verschiedene Probleme der einzelnen Charaktere, z. B. werden natürlich auch die Bediensteten portraitiert, eine soziale Schicht, die heute in dieser Form nicht mehr existiert. Die Kostüme finde ich übrigens auch total beeindruckend, man merkt wie die Mode sich verändert, generell die Kultur. Also, ich kann „Downton Abbey nur empfehlen, die 6. Staffel ist jedoch noch nicht auf deutsch synchronisiert und der alt-englische Akzent ist schwer zu verstehen.

„Like the stars chase the sun                                                                        Over the glowing hill, I will conquer                                                          Blood is running deep                                                                                     Some things never sleep“

Florence + the Machine – „Queen Of Peace“

Florence and the Machine

Florence Welch
Florence Welch

Genre: Indie-Rock, Indie-Pop                                                                                         Alben: „Lungs/Between Two Lungs“ (2009), „Ceremonials“ (2011), „How Big, How Blue, How Beautiful“ (2015)

Eigentlich ist Florence + the Machine eine Band, wobei Florence Welch die Leadsängerin ist. Ihre Musik ist unglaublich gut (was auch sonst?), die Stimme hat so viel Volumen und ist so kraftvoll und klar, die Texte haben Bedeutung, genauso wie ihre Videos. Lieder wie „Shake It Out“ oder „Dog Days Are Over“ kennt wahrscheinlich jeder. Das neue Album gefällt mir am besten, es klingt insgesamt etwas anders als die zwei alten, etwas ruhiger. Mit dem neuen ist sie wieder für 5 Grammys nominiert, die ich ihr echt gönne. Leider war ich zu langsam Karten zu bestellen, sonst wäre ich bei der „HBHBHB“-Tour dabei gewesen… Auf jeden Fall: Wer Indie- Musik zum Tanzen mag oder generell kräftige Stimmen, sollte sich Florence anhören!

Florence + the Machine
Florence + the Machine

2016

Erstmal frohe Weihnachten nachträglich und frohes neues Jahr!!

Die letzte Woche war etwas anstrengend, deswegen hab ich nichts geschrieben…  Jedenfalls hoffe ich, dass alle, die das hier lesen, eine angenehme Zeit hatten. Meinen Blog möchte ich im neuen Jahr natürlich weiterführen und ich glaube, es wird ein echt gutes Jahr! Ich freu mich auf jeden Fall und bin gespannt!!

Star Wars Episode 7: Das Erwachen der Macht

Ich hab mich schon seit Ewigkeiten auf den Film gefreut. Und als ich im Kino saß, ist mir aufgefallen, dass ich „Star Wars“ noch nie im Kino gesehen hab…

Ok, zum Film: Der war gut. Also richtig gut. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass eine Fortsetzung so gut werden würde! Da die Handlung vor dem Kinostart noch geheim war, will ich auch nichts spoilern, ich kann aber sagen, dass es mehr Gefühle, neue Charaktere und keine unbedingt neue, aber trotzdem spannende Handlung gibt. Außerdem kommen viele alte Charaktere vor, ich finde es an dem Punkt echt gut, dass die alten Schauspieler wie z. b. Harrison Ford oder Carrie Fisher engagiert wurden. Es ist auch gut gelungen, neue Hauptcharaktere einzubringen. Ich geh mal von einem 8. Teil aus, das Ende lässt nämlich auf mehr hoffen. Ich bin jetzt schon gespannt! Es lohnt sich jedenfalls, den Film zu gucken, allein schon aus dem Grund, dass es „Star Wars“ ist…

Glee // Serienempfehlung 8

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Ok, ich geb zu, dass viele über Glee mit den Klischees denken und das es eine typisch oberflächliche Serie ist. Aber Glee ist mehr. Ich finde die Serie so unglaublich gut, nicht nur wegen dem ganzen singen und tanzen, das ist sogar eher nebensächlich, ich finde Glee deshalb so gut, weil in der Serie Werte vermittelt werden. Es geht nämlich um den Glee- Club „New Directions“, welcher anfangs nur aus Außenseitern besteht, die alle ihre Ziele verfolgen und ihre Träume verwirklichen wollen, wobei ihnen natürlich viel in die Quere kommt, z. B. die Lehrerin Sue. Ich gebe zu, es ist eher unwahrscheinlich, so viel Verschiedenes auf einmal anzutreffen, aber der Glee- Club besteht unter anderem aus Asiaten, Schwarzen, Schwulen, Lesben, Transen, Juden, Christen, Cheerleadern, Footballspielern, körperlich Behinderten, neurotisch Kranken, etc. Das klingt jetzt zwar komplett komisch, aber die Art und Weise, wie in der Serie mit Toleranz und Akzeptanz umgegangen wird, sollte alle zum Nachdenken bringen. Jeder Charakter entwickelt sich im Laufe der Zeit und versucht alle Schwächen und Ängste zu überwinden, in dem man sich auf die richtigen Leute verlässt. Dabei spielen natürlich Liebe, Schwangerschaft, Aussehen und Beliebtheit und auch der Tod usw. eine große Rolle. Aber auch als die Serie den Rahmen der Schule verlässt und jeder versucht, im echten Leben klarzukommen, wird immer noch mit vielen Werten gespielt, z. B. Vertrauen, Ehrlichkeit und ganz besonders Freundschaft. Das klingt zwar alles total chaotisch, ist es aber wert zu gucken und man kann von den über 500 Performances circa jede zweite mitsingen, da macht das gucken noch mehr Spaß…